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"Die beste Band, die es nie gab"

Nicht sooo häufig gehört zum Repertoire einer Big Band die Musik Außerirdischer. Die Chance erhöht sich, wenn sie von John Williams komponiert wurde und ohne Lichtschwert ausgeführt werden kann. „Cantina Band“ ist so ein Stück.

Die Alien Band„ Figrin D´an and the Modal Nodes“ spielt den Song in „Episode IV- Eine neue Hoffnung“ als Obi-Wan Kenobi und der junge Luke Skywalker mit dem Droid C3PO das „Chalmuns Cantina“ betreten, eine Kneipe in Mos Eisly, einer gesetzlosen Stadt auf dem Wüstenplaneten Tatooine. Das illustre Publikum ist, sagen wir mal, maximaldivers aufgestellt. Ein Element des Star Wars Kultes. Nichtsdestotrotz wird C3PO direkt vor die Tür befördert „ Wir bedienen hier keine Droiden“. Tja Droidism, was auch immer er bestellt hätte. Auch in dieser Gesellschaft gibt es noch einiges zu tun. Lichtschwerter sind aber anscheinend erlaubt, wie es sich im weiteren Verlauf zeigt.

Gespielt wird das Stück auf Kloo Horn, Fanfar, und dem Fizz, die eindeutig als Blasinstrumente erkennbar sind. Der Banfill sieht aus wie ein Motor, an dem aber auch Reziprokatorhörner befestigt sind. Diese Blaslastigkeit der Instrumente macht das Stück zu einer echten Vorlage für Eddy and Friends .

In der Filmszene wird die Musik allerdings kurz unterbrochen, als Obi-Wan Kenobi einem unanständigen Kneipenbesucher den Arm ablasert, aber dann wird munter weitergespielt.

Es wird erzählt, dass Figrin D´an, der strenge Bandleader, der keinen falschen Ton durchgehen lässt, wie unter Musikern üblich, der Drogen und Spielsucht verfallen sei. Unter Spice hätte er sämtliche Bandinstrumente verspielt, sie aber dann zurück gekauft und weiterhin für Auftritte gesorgt.

Das original „Cantina Band“ wurde damals von 9 Mitgliedern des London Symphony Orchestras eingespielt. George Lucas hatte für seinen Film ein Stück in Auftrag gegeben, dass an die Musik Benny Goodmans erinnern sollte. Komponiert hat Williams eine Art Ragtime mit Steeldrum Einlage. Der Sound der irdischen Instrumente wurde elektronisch etwas ausgedünnt. Fertig war der „Bith Jizz“ Sound der Zukunft, der irgendwie auch an alte Zeiten erinnert. Als Fan dieser Musik werden Sie übrigens als „Nodal Head“ bezeichnet.

Sollte das London Symphony Orchestra nicht gewillt sein, Ihnen „Cantina Band“ noch einmal live vor zu spielen, hier die genaue Adresses des Chalmus Cantina in dem Die Band täglich spielt: 3112 Outer Kerner Way, Mos Eisly, Tatooine. Hier bekommt man auch etwas Interessantes zu Essen und zu Trinken.

Als Droid buchen sie allerdings besser Eddy and Friends für Ihre Feier. Wir sind da liberaler aufgestellt und wir spielen Cantina Band auch „…noch mal“.


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